H@rtmut Kleinherbers

Und vergib uns unsere Schuld (I)

Diese Andacht wurde als Einleitung einer Mitgliederversammlung der CG-Velbert vorgetragen

Matthäus 6 (NGÜ)

14 Wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer Vater im Himmel euch auch vergeben. 15 Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, wird euer Vater ´im Himmel` euch eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

Wir haben heute Morgen vor dem Gottesdienst gebetet. Am Ende der Gebetsgemeinschaft haben wir das Vater Unser gemeinsam gebetet. Dort heißt es: Und vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unseren Schuldnern.

Jesus führt in der Bergpredigt, Matthäus 6, 14 Wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer Vater im Himmel euch auch vergeben. 15 Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, wird euer Vater ´im Himmel` euch eure Verfehlungen auch nicht vergeben. NGÜ).

Es gibt die Möglichkeit, die Vergebung von Gott zu erhalten und die Vergebung gegenüber anderen, die an uns schuldig werden, auszuüben. Das haben wir heute morgen in der Predigt gehört. Im VaterUnser wird ein direkte Zusammenhang hergestellt zwischen der Vergebung, die wir von Gott erhalten und der Vergebung, die wir anderen Menschen gewähren. Wir bitten, das uns so vergeben wird, wie wir vergeben. Wenn dieses Gebet erhört wir, wird uns umso mehr vergeben, je mehr wir vergeben.

Warum rede ich darüber?

Wir treffen uns abends per Zoom im Gebetsraum, regelmßig, jetzt schon fast 400 Tage hintereinander und beten. Warum das möglich ist, so lange, weiss ich nicht wirklich. Aber wir erleben, dass Gott zu uns redet, durch Wiessagungen, Bilder, Andachten. Wir erleben, dass Gott unsere Gebete erhört, fast kein Tag vergeht ohne das wir Erhörungen erleben. Wir wünschen uns, dass diese Herrlichkeit Gottes mehr in der Gemeinde sichtbar wird.

Dazu braucht es zum ersten die Vergebeung, zweitens die Hinwendung an Jesus und drittens die Gemeinschaft mit Jesus. Wenn wir mit Jesus Gemeinschaft haben und mit ihm reden, also beten, dann hört er, redet mit uns und erhört auch unsere Gebete. Und das hat dann Auswirkungen auf unsere Leben, auf unsere Ehen und Familien und auf unsere Arbeitsplätze, Schule, Nachbarn und auf alle in unserem Umfeld.

Jesus ermutigt zum Gebet in Math 18: Wenn zwei von euch hier auf der Erde darin eins werden, um etwas zu bitten – was immer es auch sei – , dann wird es ihnen von meinem Vater im Himmel gegeben werden.

Soweit der geistliche Impuls.

Jetzt zu dieser Versammlung:

In Math 18 heißt es weiter: 20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.« Das ist eine Verheißung für unsere Versammlung hier heute Nachmittag: Wir sind als Kinder Gottes, als Mitglieder der Christus Gemeinde, in seinem Namen zusammen, Jesus ist in unserer Mitte und ich bete jetzt dafür, dass wir den Willen Gottes erkennen und beschließen können.

Gottes Segen

Hartmut